Derzeit ist die CES, die Consumer Electronics Show, in Las Vegas zu gange. Nahezu alle Hersteller zeigen dort neue Gadgets und Devices. Für mich, als kleinen Techblogger, ist es einfach unmöglich über alle Neuheiten zu schreiben. Deshalb fokussiere ich mich auf die Hersteller, von denen ich persönlich ein Fan bin. Den Beginn macht HP.

Fünf neue Devices

HP ist hinter Lenovo, die Nummer zwei bei Laptop OEMs. Die Amerikaner haben vor einigen Jahren schon mit ihrer Envy-Reihe begonnen die Premiumschiene zu beackern. Tolle, gut aussehende Devices. Man hat dort einfach erkannt, dass Premium einfach mehr Geld bringt. Doch das alleine reicht nicht. Die allgemeine Qualität muss einfach passen und das passt mittlerweile auch. So wundert es nicht micht, dass HP auf der diesjährigen CES mit schweren Geschützen aufgefahren ist und nicht weniger als fünf neue Devices vorgestellt hat.

HP EliteBook x360

Seitdem ich mein Spectre X360 auf der Build-Konferenz 2015 bekommen habe, bin ich ein großer Fan der Serie. Tolles, dünnes Touchscreen Gerät. Die Akkulaufzeit ist ebenfalls sehr gut. Da die Nachfrage nach der X360 Serie aus dem Business-Segment wächst, hat HP eine EliteBook Variante herausgebracht.

Der Unterschied zwischen Spectre und EliteBook X360 ist augenscheinlich. So ist das EliteBook robuster, bietet einen Smartcard Einschub und bringt umfangreiche Sicherheitsfeatures (TPM-Chip, etc) mit. Die restliche Ausstattung gleicht ihrem Consumer-Pendant: Neueste CPUs aus dem Hause Intel, schnelle SSDs, ausreichend Ram und ein hochauflösender Bildschirm.

HP Spectre X360

Wie Eingangs schon erwähnt: Ich liebe mein Spectre X360. Was HP mit dem Device in den letzten zwei Jahren angestellt hat, ist einfach sensationell. Das Teil wurde immer besser. Deshalb ist das Vergrößern der Familie absolut kein Fehler.

HP Spectre x360 – Reinventing the Laptop

Ab sofort gibt es einen 15,6 Zoll großen Ableger. Dieser kommt mit einem 4k Bildschirm daher und bietet eine GPU von Nvidia. Nein, fürs zocken ist das nicht geeignet. Die Nvidia 940MX spricht die Usergruppe an, die einfach mehr Power für ihre CAD-Anwendungen brauchen und eine performate, mobile Workstation haben wollen.

HP Envy curved All-in-One 34 Zoll

PC Hersteller lieben Benchmarks in denen sie erster sind. Vielleicht war das der Ansporn für HP dieses Device zu bauen. Denn das Envy Curved ist der weltweit breiteste gebogene All-in-One PC. Mit einem curved 34 Zoll sieht man auf seinem Schreibtisch nichts außer Bildschirm. Ist auch was nettes 😉 Die Ausstattung des Envy ist für einen Alles-in-einem PC in Ordnung und entspricht dem Stand der Technik.

Eine Windows Hello Kamera, Thunderbird 3 Anschlüsse, bis zu 16 GB Ram, ausreichendem Speicherplatz mittels SSD/HDD Kombinationen und optional hinzufügbaren AMD/Nvidia Grafikchips sind als Ausstattung verfügbar.

Sprout Pro

Shaper Studios and Sprout by HP Taking Surfboards to the Next Level | HP

Als ich die Produktbilder von Sprout Pro gesehen hatte, war ich zunächst nicht sicher was das ist. Ich musste erst ein YouTube “Erklärbär” Video von HP schauen, wo mir der Zweck des Gerätes sehr gut erklärt wurde. Beim Sprout Pro Device handelt es sich um einen PC, der einen Tischprojektor und Scanner integriert hat. Das heißt, dass er das Bild nicht an die Wand, sondern an den Tisch wirft. Das Coole daran ist, dass die Tischfläche zu einem großen Touchscreen wird. Darüberhinaus kann der Sprout Pro Dinge, die auf der projezierten Tischfläche liegen.

Die Neuauflage des Sprout Pro bietet überarbeitete, moderne Hardware. Darüberhinaus hat HP an der Software gearbeitet und das macht es möglich professionelle Anwendungen mit dem System zu verwenden.

HP Omen X 35 curved Display

Auf die Gamer hat man bei HP natürlich nicht vergessen. Neben den neuen Omen Desktop-Rechnern, die im Herbst vergagenes Jahr vorgestellt wurden (und sicher auf die Haby Lake Plattform aktualisiert werden), bietet HP nun einen gaming-Monitor. Nun, ich hatte gaming-Monitore für Hunbug gehalten, aber der Unterschied zwischen einem “normalen” Monitor und einem “gaming” Monitor ist groß. Der Grund? Die Aktualisierungsrate. Die ist bei solchen hochgezüchteten Bildschirmen deutlich höher als bei Herkömmlichen.

Was heißt das konkret? 100 Hz Refreshrate, 3 USB 3.0 Anschlüsse und jeweils ein HDMI bzw. Displayport Anschluss. Die Auflösung beträgt 3440×1440. Zu haben wir er (in den USA für Europa steht nichts fest) ab März für 1300$ zu haben sein.

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