Vor einigen Tagen hat mir Devolo das Magic 2 Set zum testen geschickt. Der Vorteil vom Magic 2-Set ist, dass das WLAN an eher schlecht abgedeckte Orte gebracht wird. Mit Hilfe von Mesh und dem “Strom-Netzwerk”. Ob dem tatsächlich so ist, werde ich hier berichten. Doch erstmal möchte das System eingerichtet werden.

Lieferumfang

Ich habe das “Multiroom-Kit” bekommen. Bei diesem Set ist ein LAN-Adapter dabei – dieser ist dazu da zum das Signal an zwei WiFi-Adapter via Stromnetz zu senden. Weiters sind noch zwei “Magic WiFi” Adapter dabei. Diese werden in Räumen installiert werden, wo der WLAN-Empfang eher schlecht ist. Neben den drei Geräten, ist noch eine Bedienungsanleitung und ein LAN-Kabel dabei.

Installation

Die Installation der Adapter könnte nicht einfacher sein. Einfach zuerst den LAN-Adapter an einer freien Steckdose installieren – bei einer Doppelsteckdose sollte die zweite nicht benutzt werden um die LAN-Leistung nicht zu beeinträchigen. LAN Kabel jeweils am Adapter und am Router anstecken und das wars im Prinzip: Super easy. Ich musste allerdings auf das mitgelieferte Kabel verzichten, da es zu kurz war.

Installation des LAN-Adapters: Super einfach.

Noch einfacher geht die Installation der WLAN-Adapter. Diese müsse einfach in eine freie Steckdose gesteckt werden:

Sobald alles in den richtigen Steckdosen ist heißt es rund eine Minute warten bis alle Geräte sich gefunden haben. Danach bist du defacto startklar. Aja, wichtig: Bevor du die WLAN-Adapter einsteckt – notiere dir die Passwörter, die sich auf der Rückseite der Geräte befinden 😉 Haben sich die Geräte gefunden, leuchten die zwei WLAN Adapter durchgängig weißt auf der Vorderseite:

Das war es eigentlich schon. Du bist startklar! Jetzt musst du nur noch die Passwörter zuhause an deine Geräte verteilen. Solltest du etwas mehr Kontrolle über die Geräte haben wollen, so empfehle ich den Download der Software von der Devolo Webseite: https://www.devolo.at/magic-2-wifi.html

Die Software

Um Dinge wie das WLAN Passwort oder die Gerätenamen zu ändern, Firmware-Updates durchzuführen oder dir die Performance der Devices anzusehen und andere Einstellungen vorzunehmen, empfiehlt sich (wie geschrieben) der Download der Software. Einerseits gibt es diese für Windows, Mac OS und andererseits für Android und iOS. Ich habe mich für die Desktop-Variante für Windows entschieden, da ich hier das Gefühl habe mehr Optionen zu bekommen. Nach der Installation ist “Devolo Cockpit” auch schon startklar und zeigt die Geräte schon an:

Hier ist gleich das Setup zu erkennen. Meine “Basisstation”, der LAN-Adapter, ist im Arbeitszimmer und sendet Daten an die beiden WLAN-Module. Diese verteilen das Signal dann via WLAN (2,4 & 5 GHZ) und auch via LAN. Beide Adapter haben je zwei Gigabit LAN Anschlüsse. Fährst du mit der Maus über den kleinen Pfeil beim Gerät, kannst du direkt auf die Konfigurationsseite des Gerätes kommen:

Bei dieser Oberfläche kannst du das WLAN Passwört ändern, die Namen der Adapter und weitere Einstellungen. So gibt es die Möglichkeit ein Gäste-WLAN einzurichten oder das WLAN zu gewissen Zeiten auszuschalten. Jedoch fehlen mir weitere Einstellungsmöglichkeiten bzw. auch mehr Details. Wenn ein LAN-Gerät am WLAN-Adapter hängt, zeigt die Software keine weiteren Details an, außer, dass da was verbunden ist. Schade! Da wären paar zusätzliche Optionen sicherlich interessant gewesen. Es wäre spannend, wenn es eine VPN Option oder andere praktische Optionen gäbe. Eventuell kommt das mit einem zukünftigen Firmware Update.

Erstes kurzes Fazit

Mit dem Kauf es Xiaomi Mi Pro Router hat sich die WLAN Situation bei uns deutlich verbessert. Doch kleinere Probleme gab es trotzdem: Das WLAN reichte nicht in alle Ecken der Wohnung und schon gar nicht in den in den Keller, den ich direkt über die Wohnung erreichen kann. Dort war auch das WLAN Signal schwach und somit nicht brauchbar. Auch nicht, weil wir hier gerne unser NAS positionieren wollten. Mit dem Magic WiFi Kit haben wir dieses Problem grundsätzlich gelöst. Einerseits gibt es im Keller nun schnelles WLAN und andererseits kann ich das NAS via LAN an das Erdgeschoß verbinden und meine Medien Richtung NoGis Monitor streamen. Das Setup hier auch auch interessant – das werde ich in einem eigenen Beitrag mal zusammenfassen. Aber auch hier spielt Devolo eine große Rolle…

Bevor ich allzusehr abschweife. Den ersten Härtetest hat das System schon überstanden, da wir am Wochenende einige Medien via Plex vom NAS auf den NoGis Monitor gestreamt haben. Und das ohne stottern oder buffern. So stelle ich mir das vor.