Seit geraumer Zeit nutze ich ein MacBook Pro als Arbeitsgerät. Mit all seinen Unzulänglichkeiten als Betriebssystem, bin ich mit MacOS nicht mehr auf so auf Kriegsfuß, wie ich es zu Beginn war – man lernt mit den ganzen Besonderheiten umzugehen. Aber ein ganz großes Problem bleibt: Das/der/die Dock. Aber dafür gibt es eine Alternative. uBar.

Task- und “Fenster”management auf Windows-Niveau

uBar Dark Small Double-Rows
Bessere Task-Übersicht

Als lanjähriger und aktueller Windows-Nutzer, wundere ich mich immer wieder über das Task- und Fenstermanagement von MacOS und zwar wie schlecht das ist. uBar löst viele dieser Unzulänglichenkeiten – etwa sieht man auf den ersten Blick wie viele Fenster eine Anwendung offen hat, um nur ein Feature zu nennen.

Viele weitere praktische Features

So sieht man, wie bei der Windows-Taskbar, den Fortschritt des Downloads beim Browsers oder des Renders in Premiere auf einen Blick und muss nicht mit der Lupe hinschauen, wie es um den Export des Videos steht (bei Premiere unter MacOS wird unter dem Icon im Dock ein dünner Fortschrittsbalken angezeigt).

uBar Window Menu
Fenster-Vorschau

Oder man kann sich eine Vorschau der Fenster beim “Mouse Over” anzeigen lassen. Oftmals reicht nun mal der Titel der Webseite oder des Fensters nicht um zu wissen, welches jetzt tatsächlich gebraucht wird.

Was kostet mich der Spaß

Nun, der Preis dieser Anwendung ist, wie so oft bei MacOS/iOS, die Hürde. Natürlich gehört der Entwickler ordentlich entlohnt. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass gerade in der Apple Welt für vieles Geld verlangt wird, was es bei Windows/Android kostenlos gibt. So sind viele Dock-Alternativen bei Windows gratis. Machen mehr oder weniger das Gleiche wie bei MacOS und kosten halt nichts.

uBar 4

uBar in der Version 4 kostet 30 US Dollar. Allerdings gibt es derzeit bei “The Next Web” eine Aktion, wo die Bar 15 US Dollar kostet. Deshalb habe ich da zugeschlagen. Und solltest du erst kürzlich von Windows auf MacOS umgestiegen sein oder grundsätzlich frustriert über Apples Taskmanagement bei MacOS sein, dann empfehle ich eindeutig uBar. Es macht so viel mehr Spaß mit dem Gerät zu arbeiten. Und die 15 USD investiert man dann doch gern, wenn man sich einfach weniger über dieses Dock ärgern muss.