Du möchtest einen eigenen Blog starten oder eine eigene Website erstellen?? Nichts leichter als das!

Self-Made – So einfach ist es!

In “den guten alten Zeiten” wären viele Nutzer an den eigenen Kenntnissen oder an den Kosten eines Webdesigners gescheitert. Doch die Zeiten haben sich geändert. Dank vieler Anbieter wie WordPress oder Shared Hosting-Unternehmen, ist es so einfach wie nie zuvor, sich im Web zu verwirklichen. Ja, fast so leicht wie Palatschinken machen. Ich zeige dir nun das Rezept wie du zu deiner eigenen Seite kommst.

Ich möchte dir zeigen, wie einfach es ist selbst aktiv zu werden. Bei dieser Variante musst du dich um Hosting und Co. kümmern. Was aber alles andere als schwer ist, wie du sehen wirst.

Die Zutaten

Damit du eine eigene auf WordPress basierende Webseit erstellen kannst, brauchst du folgende Ingredientien:

  • Einen Shared Hosting Anbeiter, wie zb easyname.eu
  • Eine Domain
  • Zeit
  • Inhalte

Schritt 1: Nimm dir ein passendes Hosting-Paket

Ich bin seit mittlerweile vielen Jahren Kunde von easyname.eu – das Wiener Unternehmen bietet tolle Produkte zu einem guten Preis an und deshalb empfehle ich sie gerne weiter. Ich bekomme kein Geld dafür, falls dich das interessiert.

Bei easyname kannst du dir für deinen Blog/deine Webseite aus folgenden Paketen das für dich Beste auswählen:

easynamehostingGrundsätzlich reicht das “Large” Paket – das Gleiche habe ich auch abonniert. Sobald du das Produkt bestellt und bezahlt hast, kommst du in deine Kundenzone. Dort empfehle dich dir gleich eine Domain zu kaufen.

Schritt 2: Domain kaufen

Die Domain ist das wichtigste Element. Über die Domain läuft alles: Deine Webseite, deine E-Mails, etc – deshalb solltest du dir einen gut aussprech- und merkbaren Namen auswählen. Aber Achtung: Viele “.at” Domains sind schon belegt. Hier kannst du etwas Kreativ sein –  vor allem mit den neuen Endungen (.wien, .tech,…) – es gibt so viele Möglichkeiten. Ich bin ein großer Fan von Domains, die beispielsweise so aussehen: kela.va – nur leider kann ich diese Endung in meinem Fall nicht nutzen, da sie Menschen aus dem Vatikanstaat vorbehalten sind. Aber wie gesagt: Tob dich aus, sei kreativ!

Im Controlpanel, unter dem Punkt “Meine Domains”, kannst du eine oder mehrere Domains kaufen:

domainkaufen

Sobald du die Domain gekauft hast, solltest du etwas geduldig sein, denn das Registieren und Einrichten der DNS-Server dauert etwas. Nimm dir am besten einen Tag Zeit.

WordPress Themes suchen/kaufen & Plugins suchen

Während nun die DNS-Server mit Updates beschäftigt sind, kannst du die Zeit sinnvoll nutzen: Ein WordPress-Theme finden. Im “Store” von WordPress gibt es Unmengen an Themes. Und da sind sogar einige brauchbare dabei. Sollte dir keines davon gefallen, kannst du auf Themeforest ein Premium-Theme kaufen. Diese Themes werden von Firmen programmiert und laufend aktualisiert.

Selbiges gilt für Plugins. Sie sind Fluch und Segen zugleich, denn Plugins können gut funktionieren, können aber auch Probleme bereiten. Deshalb solltest du deine Plugins immer mit Vorsicht installieren. Listen von “den besten WordPress-Plugins” gibt es wie Sand am Meer. Hier ist eine, die meine Inspiration für Webseiten/Blogs, die ich erstelle, ist.

E-Mail Adresse einrichten

Nach einem Tag sollte die Domain nun ordnungsgemäß funktionieren! Im Controlpanel von Easyname kannst du nun deine E-Mail Adresse einrichten. Und so geht es:

WordPress installieren

Easyname bietet so wie viele andere Hosting-Anbieter mittlerweile auch, sogenannte “One-Click Installationen” an. Das heißt, dass du dich um nichts kümmern musst, sondern nur einen, zwei oder drei Klicks brauchst um die gewünschte Anwendung zu installieren. In deinem Fall ist es WordPress und es braucht wirklich wenige Klicks, um das Werkl zum Laufen zu bringen:

Wordpress installieren

Nachdem du auf “INSTALLIEREN” geklickt hast, kommt nun dieser Abschnitt. Bitte konfiguriere alles so, damit es für dich passt. Wichtig: Der Benutzername sollte NIE Admin sein, da er öffentlich sichtbar ist. Wähle hier bitte einen Benutzernamen aus, der für dich passt. Prüfe auch ob die E-Mail Adresse passt und merke dir das Passwort; oder ändere es auf ein sicheres deiner Wahl!

Wordpress installieren die Zweite

Die Installation dauert einige Minuten. In der Zwischenzeit kannst du dir ja einen Kaffee machen – du bekommst eine E-Mail, sobald die Installation fertig ist, was einige Zeit dauern kann.

Wordpress wurder erfolgreich installiert

Bei WordPress einloggen Plugins und Themes installieren!

WordpressWordPress wurde erfolgreich installiert. Nun kannst du dich einloggen – den Login findest du unter deinedomain.at/wp-admin und das sieht so aus:

Wordpress Login

Hier gibst du dann die Daten ein, die du bei der Installation festgelegt hast. Nach dem erfolgreichen Login präsentiert sich dir das Admin-Backend, auch Dashboard genannt. Es ist einfach gehalten und leicht verständlich – so findet sich jeder zurecht.

Wordpress Admin DashboardUnter den Menüpunkten “Design” bzw. “Plugins” kannst du einerseits Themes und andererseits Plugins installieren. Tipp: Lass dir bei der Gestaltung deines WordPress-Blogs viel Zeit. Das Suchen von passenden Plugins oder Themes kann viel Zeit in Anspruch nehmen aber du hast ja den Blog gestartet, um diesen langfristig zu betreiben. Denn: Der Inhalt zählt und das ist auch der Grund wieso Nutzer deine Seite besuchen werden und später auch wollen.

Beitrag verfassen

Damit deine Beiträge Hand und Fuß haben, möchte ich dir kurz zeigen wie ein gut aufgebauter Beitrag aussieht. Bevor du beginnst, aktivere bitte den Punkt “Auszug”:

Auszug

Hast du diesen wichtigen Punkt aktiviert, kannst du dich ans Schreiben machen. Wichtig hier ist, dass du dich an folgende Regeln haltest:

  • Kurze Überschrift
  • Zwischenüberschriften aka “Überschrift 3”
  • Mindestens 300 Wörter
  • Auszug
  • Beitragsbild

Kostenlose Fotos bekommst du z.B. auf pixabay.com

Happy Blogging!

Ich hoffe, dass ich dir den Einstieg zu einem eigenen Blog halbwegs einfach erkärt und schmackhaft gemacht habe. In diesem Sinne: Happy Blogging! Viel Spaß.

Falls du Fragen hast – ab in die Kommentare damit. Und… ich freue mich, wenn du deine neue Seite in den Kommentaren verewigst.