Im November brachte Microsoft das Microsoft Band heraus, das erste Gadget, das die neue Health Plattform unterstützt. Leider funktionierte das Band nur mit einer App – ohne Smartphone konnte man seine Daten nicht einsehen. Doch das hat sich seit heute geändert.

Microsoft Health im Web

Kurz nach dem Release kündigte Microsoft an die Plattform mit Updates zu versorgen. Nach einem kurzen Winterschlaf meldete sich der Software Konzern zurück und veröffentlichte heute die Webseite zur App. Nun können Health-Nutzer auch über das Web ihre Daten einsehen – Microsoft nennt die Plattform “Dashboard” und ist unter http://dashboard.microsofthealth.com erreichbar.

Das Dashboard ist, eh klar, nur für Microsoft Band Nutzer derzeit erreichbar bzw. verwendbar.

It’s SDK Time

Neben der neuen Webseite hat Microsoft auch die SDK für Entwickler veröffentlicht. Erstmals können externe Entwickler auf die Schnittstellen der Health-Plattform zugreifen und eigene Apps schreiben. Doch auch bestehende Anbieter, wie FitBit und Co. können ihre Apps so anpassen, dass sie die Plattform nutzen.

Ich bin gespannt wieviele Anbieter auf den Zug aufspringen und ihre Apps anpassen. Auf dieser Seite bekommst du alle nötiges Infos: http://developer.microsoftband.com/

Band ebenfalls aktualisiert

Neben den zwei großen Updates für die gesamte Health Plattform, hat Microsoft nicht auf das Band vergessen. So spendiert man dem Fitness-Gadget weitere Features:

  • Bike Tile: Band-Nutzer können ab sofort sowohl In- und Outdoor ihre Workouts tracken. Folgende Features stehen zur Verfügung:
    • Herzfrequenzmesser
    • Höhenmesser
    • GPS
    • Geschwindigkeitsmessung
    • Ruhephasen – du kannst Ruhepausen einstellen
    • Web Dashboard
  • Neue Guided Workouts
  • Schnelles Lesen
    • Mit dieser neuen Funktion wird der Inhalt auf dem Band in Großbuchstaben angezeigt und wie im einen Ticker angezeigt.
  • Virtuelle Tastatur und mit dem Windows Phone 8.1 SMS ansagen
    • Mit einer Tastatur auf dem Band kann man nun auf SMS antworten. Dieses soll mit der Wordflow Technologie problemlos gehen – außerdem kann man nun auch SMS ansagen.

Verfügbarkeit verbessern

Jetzt heißt es die Verfügbarkeit zu verbessern. Viele Kunden fragen und suchen nach dem Microsoft Band, leider ist es noch immer ausverkauft. Auf Ebay verlangen Verkäufer astronomische Preise, die nicht alle willens sich zu bezahlen. So “flüchten” potentielle Kunden zur Konkurrenz, die FitBit, JawBone Up oder Runtastic Orbit heißen. Hier könnte Microsoft ordentlich nachbessern.

Wie geht es weiter?

Der nächste Schritt seitens Microsoft wird sein, dass die Hardware zur Lizensierung angeboten wird. So können andere Hersteller ein eigenes “Microsoft Band” bauen, ohne dabei viel Geld in Forschung und Entwicklung investieren zu müssen. So können sich Anbieter durch Features, Form und Preis von einander unterscheiden.

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