9 Tipps: So bleibst du im Home Office gesund & produktiv

Diese Tipps helfen dir bei dein Home Office besser zu organisieren.

Mit der Corona- besser, der Covid-19 Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen diverser Regierungen diese in den Griff zu bekommen, sind viele Angestellte, die in Büros sitzen ins “Home Office” geschickt worden. Der Vorteil? Die Fahrtzeit ins Office entfällt (die Kosten fürs Pendeln gehen auf 0€) und man kann länger im Bett bleiben oder anderen Beschäftigungen vor der Arbeit nachgehen. Doch auch die Ablenkungen (bei Eltern mit Kleinkindern oder Menschen mit Haustieren ist das natürlich nicht der Fall), die man im Office hat, fallen meistens weg. Man ist in der Lage sich voll auf die Arbeit zu konzentrieren.

Doch für viele ist es nicht so einfach von Zuhause aus zu arbeiten. Wenn das Zuhause das Büro ist und es somit keine Trennung zwischen Arbeit und Privatleben gibt, kann einem schonmal die Decke auf den Kopf fallen.

Dadurch ergeben sich viele Herausforderungen, da man keine anderen Menschen sieht und somit keinen (und auch sehr wichtigen Kontakt) zu den Kollegen hat, wie zum Beispiel eine Art der Isolation. Hinzu kommen eben die fehlende Trennung zwischen Privatleben und Arbeit; vor allem, wenn Routinen wie das Umziehen, Duschen,… wegfallen. Es gibt Möglichkeiten das Home Office angenehmer und effizienter zu gestalten. Hier habe ich einige Tipps für dich gesammelt.

  1. Arbeitsstunden festlegen
  2. Einen fixen Arbeitsplatz einrichten
  3. Soft- und Hardware einrichten
  4. Ein Morgenritual festlegen
  5. Regeln für Mitbewohner festlegen
  6. Pausen machen
  7. Viel kommunizieren
  8. Einen Wochenplan erstellen
  9. Viel trinken

1. Arbeitsstunden festlegen

Die erste und wichtigste Sache im Home Office ist, dass du dir festlegst, wann du arbeitest und wann nicht. Vorallem für Menschen, die sich in Kurzarbeit befinden. Für die ist es am schwierigsten von 100 auf vielleicht 50, 20 oder gar 10% ihrer Wochenarbeitszeit zu kommen.

Durch das Festlegen einer fixen Arbeitszeit, ist es für dich klar, wann du arbeitest und wann nicht. Das ich auch wichtig um eine gewisse Struktur in den Arbeitstag zu bekommen.

Ich würde hier empfehlen mit dem Outlook-Kalender zu arbeiten. Einfach dort Blocke setzen und festlegen, wann was gemacht wird, sodass du dich auf diese Aufgabe voll und ganz konzentrieren kannst. Außerdem kommen ja noch virtuelle Teams-Meetings hinzu.

2. Einen fixen Arbeitsplatz einrichten

Der Gang/Die Fahrt ins Office hat ein gewisses Ritual. Man zieht sich an und fährt an einen anderen Ort zum Arbeiten. Das ist für viele extrem wichtig. Deshalb ist es umso wichtiger zuhause einen Ort auszusehen, zu dem man gehen muss um zu arbeiten und um nur dort zu arbeiten.

Home Office darf und soll nicht heißen, dass du im Bett bleibst und von dort mit dem Laptop arbeitest, sondern an einem Schreibtisch, mit Sessel und am besten mit Monitor, Maus und Tastatur – trotz Laptop. Wieso? Stichwort Arbeitsplatzgesundheit. Es gibt diverse Empfehlungen, wie ein “gesunder” Arbeitsplatz aussieht und dieser enthält einen hochwertigen Sessel, einen Monitor und andere wichtige Sachen.

3. Soft- und Hardware einrichten

Ein Arbeitsplatz besteht, wie erwähnt, aus einem Schreibtisch und Sessel. Doch da dürfen andere Sachen nicht fehlen. Maus, Tastatur und ein Monitor. Eventuell noch ein Headset für (Video)calls. Das muss alles passen. Neben der Hardware, sollte die Software aber auch halbwegs passen.

An dem Home Office Platz im Haus/in der Wohnung sollte das Internet gut und schnell sein. Sonst werden Calls zu einer Qual und du musst dich dann erst recht wegsetzen, wo das WLAN Signal besser ist.

Auch sollte die Software passen! Heißt: Updates in der Früh oder am Abend machen (vor oder nach der Arbeit), Logins prüfen und möglicherweise fehlende Software beim IT-Support anfordern bzw. dich nach Alternativen umsehen. Das spart viel Stress, wenn es zum Moment kommt, dass diese Dinge gebraucht werden.

4. Ein Morgenritual festlegen

Das Problem am Home Office ist, dass es kein “Ritual” gibt, wenn man zur Arbeit geht. In normalen Zeiten bist du aufgestanden, hast eventuell geduscht, sicherlich Zähne geputzt, vielleicht ein Frühstück zu dir genommen und bist in die Arbeit ins Büro gefahren. Dieses Ritual fällt jetzt weg!

Deshalb ist es wichtig ein anderes, wiederkehrendes Ritual zu finden. Ich, zum Beispiel, sauge das ganze Haus in der Früh. Das dauert so 15 bis 20 Minuten, bringe den Müll raus, hole die Post und helfe meiner Frau, dass das Frühstück hergerichtet ist. Das ist ein gutes Ritual. Hinzu kommt noch das regelmäßige Kaffee machen.

Nach der Arbeit, so gegen 17:30 gehen wir dann für eine halbe Stunde raus und machen einen Spaziergang.

5. Regeln für Mitbewohner/Partner festlegen

Leider gibt es noch immer die Auffassung, dass das von zuhause Arbeiten mit nichts tun gleichgesetzt wird. Manche Familienmitglieder glauben, dass hier Erledigungen oder andere Dinge zuhause erledigt werden können, die sonst keinen Platz und keine Zeit finden. Das stimmt natürlich nicht.

Um die Arbeit in einer hohen Qualität erledigen zu können, müssen gewissen Regeln festgelegt werden. Das heißt, dass sie sich an den Arbeitsplatz (Tipp Nummer 1) halten sollten. Diese und weitere Regeln müssen vorher einfach definiert werden, da es sonst Konflikte geben kann.

6. Pausen machen

Der Vorteil von Home Office ist teilweise auch ihr größter Nachteil: Man macht eher keine Pausen. Das ist nicht gut und irgendwann kommt der Punkt, wo man darunter leidet. Das heißt: Definiere dir in deinem Zeitplan auch Pausen. Egal ob Kaffee- oder Essenspause. Oder einfach mal für paar Minuten an die frische Luft gehen. Das steigert nicht nur die Konzentration, sondern ist auch gesund!

Hinzu kommt noch, dass man einige Schritte macht. Es wird grundsätzlich empfohlen rund 10.000 Schritte pro Tag zu machen und je öfter man sich für 5 Minuten vom Arbeitsplatz bewegt, desto besser ist es für die Gesundheit.

7. Viel Kommunizieren

Wer kennt das nicht? Im Office wird mehr oder weniger jede Gelegenheit genutzt um mit den Kollegen zu kommunizieren. Egal ob das jetzt Task-Relevant ist oder nicht. Man tauscht sich aus. Das ist im Home Office nicht leicht und eher schwer. Umso wichtiger ist es, regelmäßig via Chat-Apps den Kontakt zu den Kollegen zu suchen. Regelmäßige Calls zu machen und auch mal zwischendurch einfach “Hallo” zu sagen.

Wir haben alle paar Tage jetzt ein virtuelles After Work eingerichtet. Dazwischen tausche ich mich Kollegen via Teams aus.

8. Einen Wochenplan erstellen

Wie auch der erste Tipp, befasst sich dieser mit einem Plan. Und zwar einem etwas oberflächlicherem: Dem Wochenplan. Der soll der gesamten Woche eine Struktur geben. Wann mache ich wann was? Welche Todos müssen bis wann fertig sein, welche Tasks habe ich nicht geschafft und muss sie nächste Woche fertig machen.

9. Viel trinken

Im Office trinke ich so um die drei Liter Wasser. Von Montag bis Freitag. Dazu kommt noch der eine oder andere Kaffee dazu. Das resultiert in einer recht hohen Flüssigkeitsaufnahme. Im Home Office sieht das allerdings anders aus – da vergisst man oft auf das Trinken. Deshalb: Viel Wasser trinken! Das fördert nicht nur die Konzentration, sondern ist auch gesund. Wem Wasser nicht schmeckt: Ungesüßte Tees und andere Getränke, die weder Zucker noch Alkohol enthalten sollten so oft wie möglich getrunken werden.

Keine Sorge – ein Red Bull während der Arbeit, hat noch niemandem geschadet.

Fazit

Nicht jeder Tipp ist für jeden direkt anwendbar, aber der eine oder andere schon. Das stellt nicht nur sicher, dass du dich zuhause im Home Office wohler fühlst, sondern auch etwas für deine Gesundheit machst. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier, der Abläufe braucht um sich wohlzufühlen und ich hoffe, dass ich mit dieser kleinen Liste etwas dazu beitragen konnte.

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