Als ich das Posting von Marc Zuckerberg auf Facebook gelesen hatte, dachte ich mir: Nicht schlecht Herr Specht. Im zweiten Moment fragte ich mich allerdings was Facebook mit Oculus VR denn machen will. Liest man Zuckerbergs Posting genau und aufmerksam merkt man genau, dass der Kauf einerseits lange vorbereitet wurde und andererseits der nächste logische Schritt für Facebook ist.

Im Grunde ist die Aquisition von Oculus durch Facebook nichts anderes als eine Erweiterung des Geschäftsfeldes von Facebook. Wachstum ist begrenzt – irgendwann sind “alle” Menschen bei Facebook registriert. Was passiert dann?

Die zwei Milliarden Dollar, die Facebook für Oculus VR bezahlt hat, sind eine Summe, die man so nicht greifen kann. Sie ist nur ein Bruchteil dessen was der Staat Österreich in das schwarze Loch “Hypo” schmeißt, bringt jedoch um einiges mehr.

So kann sich Facebook neuen Zielgruppen präsentieren und neue Szenarien für die Nutzung von Facebook präsentieren. Das weltweit größte Netzwerk verursacht hohe Kosten – Server müssen bezahlt werden. Diese Geld erwirtschaftet das Unternehmen mit Werbung, welche innerhalb des Netzwerkes verkauft wird.

Mark Zuckerberg hat einige interessante Beispiele genannt, wie man diese Brille fernab von Computerspielen nutzen könnte: So kauft man sich diese Brille sitzt zuhause im Wohnzimmer und schaut ein Spiel seiner Lieblingsmannschaft alsob man selbst im Stadion sitzen würde. Da wäre doch Platz für Werbung…

Ich bin gespannt was sich Facebook hier einfallen lässt um seine Nutzer bei Stange zu halten, denn die ständigen Design-Änderungen werden eines Tages auch nicht mehr ziehen.